Zagato Lab One Concept
Referenz
168636-3001
Chopard stellt seine uhrmacherische Expertise und seinen Innovationsgeist mit einer Concept Watch unter Beweis, die in Zusammenarbeit mit dem italienischen Karosseriebauer Zagato entwickelt wurde. Die neue kreative Partnerschaft vereint die ikonischen Codes beider Häuser und bringt eine echte Concept Watch hervor, die sowohl vom uhrmacherischen Savoir-faire der 1996 in Fleurier gegründeten Werkstätten der Manufacture als auch vom avantgardistischen Stil des italienischen Karosseriebauers zeugt. Vergleichbar mit den Concept Cars, die für Innovationen in der Automobilwelt stehen, stellte Chopard 2020 mit dem Modell Mille Miglia Lab One seine erste Concept Watch vor, die mit einer von Rennwagen inspirierten verbesserten Leistung und futuristischen Ästhetik aufwartete. Heute ist das Modell Zagato Lab One Concept eine uhrmacherische Hommage an den Automobildesigner.
Bei dieser neuen Zusammenarbeit wird die Rohrrahmenbauweise der Fahrgestelle in den Vordergrund gestellt, die der berühmte Karosserieexperte entwickelt hat. Das Uhrwerk wird somit von einem Rahmen aus miteinander verbundenen Rohren gestützt – ein Prinzip, das bei Rennwagen zur Erhöhung der Steifigkeit mit gleichzeitiger Gewichtsreduzierung zum Einsatz kommt. Dieses Design verteilt die mechanische Belastung bei einem Aufprall und verbessert die strukturelle Sicherheit. Für Chopard ist es ein Novum, diese Technologien aus dem Motorsport in den Bereich der Uhrmacherkunst zu übertragen. Anstelle von Bandanstößen sorgen offene, röhrenförmige Bügel für den perfekten Sitz am Handgelenk. Sie verfügen über eine Schwenkfunktion, deren Amplitude von einem Anpassungssystem kontrolliert wird (rund 45 Grad auf jeder Seite). Die Krone an der Gehäuseseite geht auf automobile Differentialgetriebe zurück und ist mit einem eingravierten Lenkrad personalisiert, das zum Sinnbild der Classic Racing Codes von Chopard geworden ist.
Während die Ästhetik des Zeitmessers die eleganten Linien der Concept Cars von Zagato heraufbeschwört, verkörpert der Motor im Uhrengehäuse dasselbe Streben nach Leistungsfähigkeit, das auch den Concept Cars zugrunde liegt. Bei der Planung des Projekts war eines von Anfang an selbstverständlich: Dieses Modell sollte eine Weiterentwicklung des 2010 eingeführten Engine One Tourbillon Kalibers der Chopard Manufacture beherbergen, dem Inbegriff für eine echte ästhetische Hybridform zwischen Automechanik und Haute Horlogerie. Diese neue mechanische „Rennmaschine“ behält die unverkennbare Gangreserveanzeige in Form einer Kraftstoffanzeige bei, welche die Analogie zwischen einem Armaturenbrett und dem Uhrenzifferblatt unterstreicht. Gleichwohl zeichnet sich das L.U.C-Kaliber 04.04-L durch seine runde Form aus, womit es sich von den vertikalen und horizontalen Bauweisen seiner Vorgänger löst (darunter der Uhr L.U.C Engine One aus dem Jahr 2010 mit ihrem L.U.C-Kaliber 04.01-L). Brücken und Hauptplatine dieses neuen Uhrwerks, die zuvor in Neusilber gefertigt waren, sind nun in keramisiertem Titan gestaltet. Das Kaliber stützt sich auf bewährte Konstruktionen der Chopard Manufacture und ist mit einem Stoßdämpfungssystem mit Silentblöcken versehen, das speziell für dieses Modell neu entwickelt wurde. Wie bei einem Automotor dämpfen diese Elastomer-Elemente Vibrationen und absorbieren Aufprallkräfte. Vier in das Gehäuseband integrierte Hebelarme gewährleisten optimale Stabilität und einen verbesserten mechanischen Schutz des Kalibers. Im Herzen des Uhrwerks schließt sich ein 60-Sekunden-Tourbillon mit kleiner Sekunde mit einer Variner®-Unruh und einer Spiralfeder mit Phillips-Endkurve zusammen, die allesamt in einem Aluminiumkäfig untergebracht sind, der zur außergewöhnlichen Leichtigkeit des Modells Zagato Lab One Concept beiträgt. Dieses akribische Streben nach vollkommen homogenen Materialien dient einem obersten Ziel: der Gewichtsreduzierung. Ein Unterfangen, das das Streben nach Leichtigkeit in der Welt des Rennsports widerspiegelt.
Das 42 mm Gehäuse ist ebenso wie die