Als sich das traditionelle Uhrmacherhandwerk in den 1990er Jahren gerade von der Quarzkrise zu erholen begann, entschied sich Karl-Friedrich Scheufele, Co-Präsident von Chopard, für die Gründung einer Uhrmacherwerkstätte zur Entwicklung eines ersten hauseigenen Uhrwerks. Es sollte das Vermächtnis von Louis-Ulysse Chopard würdigen, der Chopard im Jahr 1860 gegründet hatte. Aus diesem Engagement entstand das Kaliber L.U.C 96.01-L, ein vielseitiges Automatikwerk mit Mikrorotor, das zu seiner Zeit konkurrenzlos war. Seine Entstehung wurde zur Geburtsstunde der Chopard Manufacture und der L.U.C Kollektion von Luxusuhren.